Wenn die Stellungnahmen eine Wahl wären

mandateEinen Tag vor Ende der Begutachtungsfrist zur Änderung des Tabakgesetzes sind bislang 110 Stellungnahmen im Parlament eingelangt. Würde es sich um eine Wahl handeln, wären 6 Parteien angetreten:

Die Dampferpartei Österreichs (DPÖ) tritt mit dem Slogan „Dampfen ist Nichtraucherschutz“ an und fordert die Gleichbehandlung mit den Nichtrauchern. Schließlich schaden sie ja auch niemandem.Wahlgrafik

Die Raucherpartei Österreichs (RPÖ) steht für die Beibehaltung der bisherigen Regelung und findet, dass mit dieser  ein ausreichender Nichtraucherschutz gegeben ist.

Das Bündnis Pro Nikotin (BPN) nimmt einen ähnlichen Standpunkt wie die Raucherpartei Österreichs ein, spricht sich aber zusätzlich auch für die Herausnahme der E-Dampfen aus dem Tabakgesetz aus.

Für Österreichische Nichtraucherpartei (ÖNRP) sind die geplanten Regelungen im Tabakgesetz das Minimum. Sie können sich noch weitergehende Rauchverbote vorstellen. Vor allem die Übergangsfrist ist ihnen ein Dorn im Auge.

Die Interessensgemeinschaft Dampfverbot Österreichs (IDFÖ) hat neben einer Rechtschreibschwäche auch eine Abneigung gegen das Dampfen. Dem Rauchen steht sie jedoch eher neutral gegenüber.

Schließlich treten zu guter letzt auch noch die Anti Nicotine and Tobacco Zealoths (ANTZ) massiv sowohl gegen das Rauchen als auch gegen das Dampfen auf. Für sie gibt es keinerlei Kompromisse.

Ordnet man die abgegebenen  und veröffentlichten Stellungnahmen diesen „Parteien“ zu, ergibt sich ein ziemlich eindeutiges Ergebnis.

Die Dampferpartei Österreichs ist mit knapp 46 Prozent der Stimmen klarer Wahlsieger. Sie würden 85 der 183 Sitze im österreichischen Nationalrat besetzen. Lediglich 7 Mandate würden ihr auf die absolute Mehrheit fehlen.
Mit 31 Prozent der Stimmen bereits deutlich dahinter, aber immer noch auf Platz 2, rangiert die Raucherpartei Österreichs.

Das Bündnis pro Nikotin kann mit 9% noch einen Achtungserfolg einfahren.

Die „Österreichische Nichtraucherpartei“ bildet gleichauf  mit den „ANTZ“ das Schlusslicht,  zumindest bei jenen Parteien, die den Einzug in das Parlament geschafft hätten. Denn klar Letzter wurde mit 0 Stimmen die „Initiative Dampfverbot Österreich“.

 

(Natürlich ist die Mandatsaufteilung fiktiv und berücksichtigt z.B. keine Direktmandate. Sie ist daher mit einer realen Wahl nicht zu vergleichen)

 

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